WinOrder Kassensoftware erfült Anforderungen nach GoBD / GDPdU (DE) und RKSV (AT) und ist vorberietet für TSE und Kassensicherungsverordnung in Deutschland

TSE, GoBD, GDPdU und RKSV

Spätestens seit dem 01.01.17 (DE) bzw. 01.01.2016 (AT) muss jede Kasse verschärfte rechtliche Anforderungen erfüllen!

Ab dem 01.01.2020 benötigen Kassen in Deutschland zudem eine zertifizierte TSE.

Die WinOrder Kasse erfüllt Finanzamt-Anforderungen und berücksichtigt GoBD / GDPdU / KassenSichV (DE) & RKSV (AT)!

Unterstützt die Verwendung einer zertifizierten TSE gem. Kassensicherungsverordnung (Deutschland)

Vorgeschrieben ab 2020:

Zertifizierte TSE

In Deutschland gilt seit dem 01.01.2020 (Nichtbeanstandungsfrist bis 30.09.2020) die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV). Diese schreibt vor, dass Kassen mit einer zertifizierten TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) versehen werden müssen. Damit werden Kassen-Eingaben und Bons fortlaufend und unveränderbar signiert und gespeichert.

Leider war der Gesetzgeber in vielen Punkten zu voreilig. Die vorgeschriebenen Zertifizierungen durch das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ (BSI) haben lange auf sich warten lassen. Die von uns unterstützte SwissBit-TSE (weitere werden später folgen), ist mittlerweile verfügbar und wird ab WinOrder 6.0.0.38 unterstützt.

WinOrder 6 kann also pünktlich zum 01.01.2020 mit einer zertifizierten SwissBit TSE in Betrieb genommen werden.

Aber auch für Anwender älterer Versionen bieten wir kostengünstige Nachrüstmöglichkeiten an.

FAQs zum Thema TSE

Das Chefkennwort haben Sie bei der Erstinstallation von WinOrder eingegeben. Mit dem Chefkennwort sind wichtige Bereiche im Programm abgesichert, z.B. der GDPdU-Datenexport (Finanzamt-Schnittstelle) aber auch die Inbetriebnahme der TSE.

Wenn Sie das Kennwort vergessen haben, können wir es aus einer unverschlüsselten Datensicherung (Backup) herausrechnen.

Bestellen Sie dafür das Produkt „Chefkennwort ermitteln“ und senden Sie uns parallel Ihre Datensicherung per eMail.

php-cgi.exe Fehlermeldung bzgl. VCRUNTIME

Wenn Sie beim Aufruf der mobilen Bestellseite diese Fehlermeldung „Die Ausführung des Codes kann nicht fortgesetzt werden, da VCRUNTIME140.dll nicht gefunden wurde…“ erhalten, muss auf Ihrem System die korrekte Visual Studio Runtime (VC Runtime) neu installiert werden. Sie können diese direkt bei Microsoft herunterladen. Bitte wählen Sie unten die zu Ihrem Betriebssystem passende Version.

ACHTUNG: wenn Sie die Fehlermeldung bei Inbetriebnahme der TSE erhalten, installieren Sie bitte auf jeden Fall auch die 32-Bit-Version (auch wenn Sie ein 64-bit Windows haben).

Alle Buchungen und Vorgänge, die zu einem kassenrelevanten oder kassensturzrelevanten Vorgang gehören (oder zu diesem werden könnten), müssen abgesichert werden. Dazu gehört insbesondere das Bonieren von Artikeln (Speisen, Getränke etc.). Auch, wenn der Beleg nicht abgeschlossen wird (Abbruch).

Nicht abgesichert wird zum Beispiel die Telefonliste.

Ja. WinOrder ist eine Software-Kasse. TSE-Unterstützung kann durch ein Update auf die aktuelle Version nachgerüstet werden.

Daten der alten Version (Kunden, Speisekarte, Artikel etc.) können dabei übernommen werden.

Die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung von Bestellungen kann für Bestellungen aus der alten Version aber nicht nachgeholt werden. Sie startet erst mit der Inbetriebnahme der TSE an einer TSE-fähigen WinOrder-Kasse.

Ja. Die TSE ist dazu da, alle kassen- und kassensturzrelevanten Geschäftsvorfälle abzusichern. Dazu gehören natürlich auch Stornierungen. Auch ein Abbruch der Bestellaufnahme (Kunde will doch nicht kaufen) ist weiterhin möglich. Die Kasse erzeugt dabei einen abgesicherten Stornobeleg oder Belegabruch.

WinOrder unterstützt ab Version 6.0.0.38 die SwissBit TSE (USB). Die SwissBit TSE wurde durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) amtlich zertifiziert.

Gegebenenfalls wird WinOrder später für die Verwendung mit den TSEs weiterer Anbieter erweitert.

Die Sicherheitseinrichtung (TSE) muss als zusätzliche Hardware (USB-Stecker) gekauft werden. WinOrder unterstützt im ersten Schritt ausschließlich die zertifizierte USB-TSE von SwissBit. Weitere werden später gegebenenfalls folgen.

Bei „WinOrder“ handelt es sich um eine Software-/PC-Kasse. Für PC Kassensysteme besteht keine Übergangsfrist. Sie müssen nach aktuellem Stand spätestens ab dem 30.9.2020 der Kassensicherungsverordnung entsprechen. Das ist bei WinOrder mit dem Update 6.0.0.38 erfüllt.

Die TSE muss also spätestens ab 01.10.2020 mit der aktuellsten Version von WinOrder in Betrieb genommen worden sein und fortan eingesetzt werden.

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzung müssen vor der Inbetriebnahme erfüllt sein:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie WinOrder 6.0.0.38 oder neuer installiert haben. Wenn Sie eine ältere Version 6 einsetzen, installieren Sie zunächst auf allen Kassen das neueste Update: https://www.winorder.com/herunterladen/updates/.

    Vorgängerversionen (WinOrder 2-5) müssen zunächst per Update auf WinOrder 6 nachgerüstet werden.

  2. Die Inbetriebnahme muss nach einem Tagesabschluss vorgenommen werden. Wenn Sie seit dem letzten Tagesabschluss Bestellungen boniert oder Stammdaten geändert haben, führen Sie bitte zuerst einen erneuten Tagesabschluss durch.
  3. Führen Sie gegebenenfalls eine Datensicherung über den Befehl „Datei– Datensicherung“ durch (nicht notwendig, wenn nach dem Tagesabschluss eine Sicherung erstellt wurde).
  4. Überprüfen Sie, ob unter „Stammdaten–Filialeinstellungen“ folgende Daten korrekt angegeben sind: Name, Firma, Straße, PLZ, Ort, Steuernummer
  5. Halten Sie ihr WinOrder-Chefkennwort bereit.
Inbetriebnahme
  1. Beenden Sie WinOrder.
  2. Stecken Sie die SwissBit TSE direkt an einen freien USB-Anschluss Ihrer WinOrder- Hauptkasse (Hauptrechner). Es sollte nun ein neues Laufwerk in Windows angezeigt werden. Sollte eine Meldung zur Überprüfung des Sticks angezeigt werden, können Sie diese Meldung ignorieren.
  3. Starten Sie WinOrder auf dem Hauptrechner.
  4. Beim ersten Start mit angesteckter SwissBit TSE öffnet sich in WinOrder das Fenster „TSE Inbetriebnahme“.
  5. Starten Sie die Inbetriebnahme durch Anklicken der Schaltfläche „OK[Enter]“.
  6. Geben Sie ihr Chefkennwort ein und bestätigen Sie mit „OK[Enter]“.
  7. Die Inbetriebnahme wird gestartet. Bitte warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
  8. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme sehen Sie ein Bestätigungsfenster.
  9. Schließen Sie das Fenster mit „OK[Enter]“. Anschließend wird Ihnen der „Inbetriebnahmebeleg“ als Vorschau angezeigt. Drucken Sie den Beleg bei Bedarf über das Druckersymbol. Alternativ können Sie ihn auch als PDF speichern.

    Der Inbetriebnahmebeleg kann zur Anmeldung der Kasse beim Finanzamt verwendet werden (klären Sie mit Ihrem Steuerberater, durch wen und in welcher Form die Anmeldung der Kasse beim Finanzamt erfolgen soll). Der Inbetriebnahmebeleg kann dafür auch später jederzeit angezeigt und ausgedruckt werden (Menü: „Datei –- TSE – Technische Sicherheitseinrichtung – Geräteübersicht“).

Das Zertifikat des BSI für die SwissBit TSE können Sie hier herunterladen:

Wenn eine Bestellung signiert wurde, darf sie nach Kassensicherungsverordnung nicht mehr verändert werden. Möchten Sie zu einer signierten Bestellung etwas hinzufügen oder etwas herausnehmen (Kunde bestellt ab oder hat sich geirrt), dann benutzen Sie hierfür die Funktion „Teilstorno“.

Wählen Sie dafür die Bestellung in der Bestellübersicht „Alle Bestellungen“ aus und klicken Sie dann oben auf „Storno“ und anschließend auf „Teilstorno“. Geben Sie anschließend einen Grund an, zum Beispiel „Nachbestellung“ oder „Zahlartänderung“. Daraufhin wird die Bestellung komplett neu in die „Bestellaufnahme“ geladen. Sie können jetzt Artikel (Speisen, Getränke etc.) zum Bestellschein hinzufügen/bonieren oder auch Artikel auf der rechten Seite aus dem Bestellschein entfernen.

Abschließend drucken Sie die geänderte Bestellung über „F10“ oder den Schalter „Abschließen“. Die alte Bestellung wird dadurch storniert und eine neue Rechnung erzeugt (und signiert).

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Spätestens seit 2017 Pflicht!

GoBD-Konformität (DE)

In Deutschland müssen elektronische Kassensysteme spätestens seit 2017 bestimmte Anforderungen erfüllen. Viele dieser Regeln galten bereits seit 2010. Teilweise gab es noch Übergangsfristen, spätestens aber seit dem 01.01.2017 müssen die verschärften Anforderungen der Finanzverwaltung erfüllt werden.

Die aktuelle Version von WinOrder erfüllt gesetzliche Anforderungen nach GoBD. Das bestätigen auch die Erfahrungen und das Feedback aus zahlreichen Betriebsprüfungen der letzten Jahre. Dafür bietet die Kasse auch die vorgeschriebene GDPdU-Schnittstelle.

GoBD-konform (Grundsätze zur Ordnungsgemäßen Buchführung und Datenverarbeitung der Finanzämter in Deutschland)

Noch eine alte WinOrder im Einsatz?

Für Anwender einer Vorgängerversion (WinOrder 2-5) bieten wir günstigen Umrüstmöglichkeiten auf die aktuelle Version an. Die Lieferung kann bequem und zeitnah per Download erfolgen. Alle Daten aus der Vorgängerversion können dabei natürlich übernommen werden!

GDPdU-konform (Vorgaben der Finanzämter dür die digitale Betriebsprüfung in Deutschland)

Für die Betriebsprüfung bereit!

GDPdU-Schnittstelle

WinOrder hat selbstverständlich die von der Finanzverwaltung vorgeschriebene GDPdU-Schnittstelle. Über diese Schnittstelle übergeben Sie bei einer Betriebsprüfung die Kassendaten für den angeforderten Zeitraum an Ihren Betriebsprüfer (auf CD-Rom oder USB-Stick). Dafür finden Sie in der Software einen entsprechenden Befehl im Menü ‚Datei‘.

Wichtig zu wissen: Das Finanzamt kann nicht über das Internet (auch nicht heimlich) Ihre Daten kontrollieren. Hierfür ist immer eine Prüfungsanordnung notwendig – Sie übergeben dann die Daten an den Prüfer.

Weitere (rechtliche) Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater oder dem für Ihre Betriebsstätte zuständigen Finanzamt.

Registrierkassen-sicherheitsverordnung (RKSV)

In Österreich müssen Registrierkassen seit dem 01. Jänner 2016  festgelegte Sicherheitseinrichtungen und Funktionen aufweisen. Dadurch will der Gesetzgeber die Manipulationssicherheit von Barumsätzen erreichen und schreibt dafür unter anderem Einzelaufzeichnungspflicht, Registrierkassenpflicht und Belegerteilungspflicht vor.

WinOrder Professional erfüllt die in der Verordnung festgelegten Anforderungen für Registrierkassen in Österreich. Die per Gesetz vorgeschriebene Signaturerstellungseinheit zur Aufbringung einer elektronischen Signatur erfüllt WinOrder per „Fiskaltrust“-Schnittstelle. Ihr Fiskaltrust-Partner in Österreich hilft Ihnen gerne bei der Einrichtung.

RKSV-konform (Registrierkassensicherheitsverordnung für Österreich)
Die WinOrder Kasse erfüllt auch die gesetzlichen Anforderungen in der Schweiz

Schweiz

Glücklich schätzen können sich unsere Kunden in der Schweiz. Hier müssen bislang keine besonderen bürokratischen Vorgaben für die Finanzverwaltung erfüllt werden.

WinOrder ist somit auch für die Schweiz bestens als Kasse und Auftragsverwaltung geeignet und bei zahlreichen Schweizer Lieferdiensten und Restaurants im Einsatz.

Mehrwertsteuersätze und Währung (CHF) werden auf Schweizer-Systemen automatisch voreingestellt und auch die Schweizer Rappenrundung (immer 5 oder 0) ist natürlich Standard.

Weitere wichtige Funktionen

Shop-Schnittstelle

Online-Bestellungen von Lieferando und vielen anderen direkt in WinOrder empfangen

Anruferkennung

Schon beim ersten Klingeln kann WinOrder über die Rufnummer den Kunden öffnen

Routenplanung

Touren über eine Kartenansicht zusammenstellen und direkt an den Fahrer senden

Zahlungsarten

WinOrder unterscheidet zwischen Barzahlung und unbaren Zahlarten, z.B. EC-Karte

Kaufen oder Abo?


Kaufversion
ab 499€einmalig
  • einmalige Lizenzkosten
  • lebenslang gültige Lizenz für 6.0
  • kostenlose Updates für 6.0
  • 4 Varianten:
  • Lite, Standard, Professional, Enterprise

Kauf auf Raten
ab 83,91€6 oder 12 Monatszahlungen
  • WinOrder in kleinen Monatsraten
  • Professional oder Enterprise
  • lebenslang gültige Lizenz für 6.0
  • kostenlose Updates für 6.0
  • ohne Schufa-Auskunft
  • Ratenaufschlag bei 6 Raten “6%”, bei 12 Raten “12%”

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Die kostenlose Demoversion enthält nahezu alle Funktionen der Professional Version und kann 3 Monate ausgiebig getestet werden (max. 500 Bestellungen). Wenn Ihnen die Software gefällt, können Sie selbstverständlich alle Daten in die Vollversion übernehmen.

Wenn Ihnen die Testversion nicht ausreicht, empfehlen wir unsere Abo-Version für einen ausführlichen Testlauf. Hier erhalten Sie alle Funktionen der Pro-Version und können monatlich kündigen (oder auf die Kauf-Version umsteigen).

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