1. Legen Sie unter „Stammdaten – Artikeleingabe“ zunächst eine neue Gruppe für Ihre Menüs an. Wählen Sie bei den Vorgabewerten „Artikeltyp“ „Ergänzbarer Hauptartikel“
    und unter „Mehrwertsteuergruppe“ „Lebensmittel“.
  2. Fügen Sie dieser Gruppe nun Ihr Menü als Artikel hinzu. Es empfiehlt sich, beim Artikelnamen die Zusammensetzung des Menüs aufzuführen. Vergeben Sie dann wie
    gewohnt einen Preis und ggfls. Ihre verschiedenen Größen.
  3. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Zusatzartikel“ und fügen dann nacheinander alle Artikelgruppen (keine einzelnen Artikel) hinzu, aus denen Artikel für Ihr Menü ausgewählt werden können sollen.
  4. Berechnen Sie die Gesamtanzahl an Artikeln, die zu Ihrem Menü gehören. In der Abbildung unten sind es 6 Artikel: 1x Pizza, 3x Zutat, 1x Salat, 1x Dressing.WICHTIG: Diese Gesamtanzahl muss bei allen Artikelgruppen eingegeben werden, damit bei der Bestellaufnahme das Zusatzartikel auch 6 Mal hintereinander geöffnet wird.
    Unter „Gratis“ sollte jeweils „Ja“ stehen, da sonst der Artikel zusätzlich berechnet wird (Ausnahme: das Menü enthält Getränke, siehe unten…)

    Screenshot: Menüs in WinOrder anlegen (Beispiel)

 

HINWEIS: Menüs mit Getränk

Getränke müssen nach aktueller Rechtsprechung auch als Teil eines Menüs mit dem vollen Steuersatz besteuert werden. Um dies in WinOrder umzusetzen, legen Sie Ihre Menü-Getränke in einer gesonderten Artikelgruppe an. Als Preis für jedes Getränk ist die Summe anzugeben, die das Getränk anteilig kosten würde.

Menü inklusive Getränk über die Zusatzartikel-Funktion

Beispiel: Spart ihr Kunde beim Menü insgesamt 12%, dann reduzieren Sie den Getränkepreis hier ebenfalls um 12% und ziehen diesen Betrag dann beim Menüpreis wieder ab. Unter “Zusatzartikel” geben sie für das Menü an, dass die Gruppe der Getränke ‘Gratis = Nein’ ist. Beim Bonieren wird so der Getränkepreis wieder hinzugerechnet und damit stimmen dann auch der Menü-Gesamtpreis und die Steuerberechnung.

Für weitere Informationen zu dieser Problematik und für Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.

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